Wir sind Mitglied im Club 30

Smith & Wesson Club 30 Germany
Bei einem Lehrgang der Firma Smith & Wesson 1989 entstand die Idee, einen
Club von qualifizierten Büchsenmachern und Waffenhändlern zu gründen. Die
Zielsetzung war, nur Mitglieder in diese Gemeinschaft aufzunehmen, die sich
besonders im Bereich Kurzwaffen qualifiziert und sich darüber hinaus noch
verpflichteten, an jährlichen Fortbildungsmaßnahmen teilzunehmen.
So wurde 1990 der Smith & Wesson Club 30 Germany ins Vereinsregister
eingetragen. Die Mitglieder dieser Gemeinschaft, hochmotivierte und besonders
qualifizierte Büchsenmacher und Waffenhändler verfolgen seit der Gründung
gemeinsam das Ziel, neue oder bewährte Innovationen in den Waffenbau und das
Tuning einfließen zu lassen. Wie man aus Fachzeitschriften entnehmen kann, ist
es diesem Zusammenschluß bisher recht gut gelungen. Zuletzt wurde dem Club 30
Germany 1998 der Preis Volltreffer 98 der Zeitschrift Visier verliehen.
Wir fertigen z. B. PPC Waffen für die 1500er Disziplinen, IPSC Waffen, sowie
in Wettkämpfen erprobte Zubehörteile. Das Tuning von Waffen gehört zu unseren
Spezialitäten.
Damals wie heute sind wir bemüht, dem Schießsport Waffen anzubieten, die
durch sinnvolles und erprobtes Zubehör, sowie unserem Tuning immer wieder einen
Meilenstein darstellen.
S&W CLUB 30: Wer oder was ist das?
Pressezitat von WILD
UND HUND Heft 2/1996
Ein einwöchiger Fortbildungs-Lehrgang ging im Sommer 1991 an der Meisterschule
für Büchsenmacher in Ehingen zu Ende. Thema des Kurses: "Vermittlung von
Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Behebung von Fehlern an S&W-Pistolen und
-Revolvern sowie Fertigung von 100 Revolvern des Mod. 686 und 30 Pistolen aus
vorbereiteten S&W-Rohteilen."
Das Ganze fand statt unter der Leitung des Chief Instructors des S&W-
Academy Jack Fitzgerald und seiner rechten Hand Al Vivencio. Am Ende einer
lehrreichen Woche war man von der Materie und den Möglichkeiten so begeistert,
daß unter den Kursteilnehmern die Club- Idee entstand, die von S&W
befürwortet und wenig später mit dem Frankfurter Dipl.-Ing. Peter Abel als 1.
Vorsitzenden in die Tat umgesetzt wurde.
Schwere Geburt
Der Ursprung der Idee liegt allerdings schon länger zurück. Beiläufige
Fragen dies- bezüglich wurden seit 1976 regelmäßig von S&W mit
"No" beschieden.
Es sollte zehn Jahre dauern - von der ersten gezielten Anfrage bei S&W
wegen der Einrichtung und Durchführung solcher Lehrgänge bis zur Eintragung
des Clubs 1993 ins Vereinsregister.
1983 klopfte Peter Abel das erste Mal deutlicher und in Absprache mit einem
Großhändler während der IWA in Nürnberg bei S&W an. Es erfolgte die
kurze, aber prägnante Antwort: "Haben wir nicht,machen wir nicht, nur so
einfache Sachen für die Polizei! Aber vielleicht später."
Abel ließ nicht locker. Doch 1984 gab es die gleiche Antwort, allerdings mit
dem Zusatz, mal mit dem deutschen Großhändler zu reden. Die Grossisten waren
von der Idee angetan, galt es doch, den Absatz der S&W- Produkte in
Deutschland zu fördern. So wurde die Idee am köcheln gehalten. Doch erst 1987
war es soweit. S&W war endlich bereit mitzuziehen, und es sollte der erste
Lehrgang für Spezialisten außerhalb Nordamerikas weltweit sein. Doch erst im
Sommer 1991 erfolgte der eingangs beschriebene Lehrgang - den Bedürfnissen von
ausgebildeten Fachleuten angepaßt. Das Ergebnis waren die Sondermodelle 1991,
von 30 Teilnehmern (Club 30) gefertigt und gemeinschaftlich vertrieben
Leitgedanke
Die Leitgedanken des Clubs wurden nach und nach formuliert zu Papier gebracht
und in die Form einer Satzung gegossen, die die Basis für die Gründung des
eingetragenen Vereins auf der IWA im März 1993 in Nürnberg darstellte. Neben
den üblichen Formalien sind die wesentlichen Punkte: